Die Philosophie des Ganzen
Die
Philosophie des Ganzen
Ein Referat von Robert Bauer
Die Aterica
besteht allein im Sein.
Das Sein ist jedoch alles,
was in irgendeiner Weise existiert,
ob man es kennt oder nicht.
Außerhalb des Seins gibt es nichts,
da alles, was es gibt,
per Definition
Teil des Seins ist,
und damit
Teil der Aterica.
Die Philosophie ist vom Grundgedanken her nichts weiter als eine in sich denkende Idee zur wissenden Wahrheit. Das Sein als solches zu begreifen, ist die Aufgabe der Philosophie. - Und damit ist die Philosophie auch ein zeitloses Begreifen.
Die Philosophie will in sich gesehen stets und immer den Gedanken des Denkens mit dem Ur-Begriff der Wirklichkeit versöhnen. Somit zerfällt die Philosophie erst einmal in Logik, in Naturismus und in Geistesdenken, indem sie zuerst die Idee, dann das Logische an sich, und schließlichdie Idealität als ein Vernunftsschluss sieht.
Das Sein in der Philosophie ist somit einerseits Denken und Denkentwicklung, und andererseits ein Widerspruch in sich, da alles zunächst einmal 'an sich' existiert. Später dann allerdings 'für sich' als Einzelnes, und zuletzt dann 'an und für sich' als etwas Konkretes in der Mannigfaltigkeit seiner Bestimmung, wodurch es wiederum zum Objekt des Denkens wird - und schließlich dann im Sein endet und fortbesteht.
Somit ist das Produkt der eigentlichen Denktätigkeit erst einmal die Sache - oder auch das Wesentliche bzw. das Wahre. Nach der Subjektivität ist dann das Denken das Erzeugnis des Geistes als denkendes Subjekt. Also ein Akt der Freiheit, wobei man demzufolge dann wieder beim Naturismus wäre.
Somit geht also einzig und allein vom 'reinen Sein' das Denken aus. Sowohl der reine Gedanke als auch das unbestimmte Unmittelbare.
Die Natur ist ebenfalls etwas unbestimmtes Unmittelbares. Überhaupt dann, wenn der Versuch unternommen wird, das unbestimmte Unmittelbare zu verinnerlichen, um dem Verständnis näher zu kommen und das Empfinden fühlen zu können, wodurch die Natur 'aus sich heraustreten' kann und zum Naturismus wird, - und damit zur Freiheit. Und zwar zur subjektiven Freiheit, zur geistigen Freiheit und zur körperlichen Freiheit.
Die Aterica ist geboren. Auch wenn erst einmal nur als Produkt des Denkens.
Bei dem unendlichen, sich selbst anfachenden und durch den Genius gesteuerten Prozess, ist der Organismus als ein geologischer und animalischer Organismus zu sehen, wobei im letzteren die Einheit "Körper und Geist" besteht.
Das Lebendige ist hierbei das Gefühl - und der Nutzen das Empfinden. Aus Gefühl und Empfinden resultiert letztlich dann die Zweckmäßigkeit und der Instinkt.
Hieraus wird deutlich, dass die Philosophie des Geistes die Wissenschaft der Idee ist, die nun verstärkt durch die strukturenmäßige Netzbildung in sich zurückkehrt und zur Konfrontation des eigenen Ich wird.
Eine wahre Freiheit des Denkens und des Willens entsteht, woraus die Schlussfolgerung des Zweckes gezogen wird.
Der Wille tritt nunmehr als praktisch fühlendes Gefühl und als praktisch fühlende Empfindung auf, die den Trieb, die Lust und die Willkür im Schlepptau führt, wobei die Willkür zum freien Geist wird - und der Körper zum schwebenden Objekt, wodurch die Einheit zum Gegenstand und das Vereinen von Körper und Geist zur realen Tatsache wird.
Die Aterica im Animalischen ist geboren. Nun allerdings als ein Produkt des praktischen Erlebens, um täglich immer wieder erneut ein tief erfülltes Sein herbeiführen zu können.
Robert Bauer
(2008)
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