Am Wegesrand

Am Wegesrand

Ein Gedicht von Robert Bauer

Einsam bin ich
und allein,
hier am stillen Wegesrand,
träume nur
vom Glück allein
und von das, 
was die Nyx entsandt,
sprechen
Engelsstimmen zu mir:
"komm, gib uns deine Hand,
damit wir gehen könn'
von hier,
zu einem Ort,
den die
Nyx
entsandt."

Ein Ort
der innigen Paratisoo
und der herrlichen Glückseligkeit
erwartet deinen Körper
im innigsten Dulci-Jubilo-Kleid.
Trete also ein
wie man dich geschaffen hat,
völlig nackt
und mit einem Namen,
den du selbst dir nennst,
sodass du tief genießen kannst
ohne Scheu und List
da man Angst und Zeit nicht kennt.

Ein Ort voller Wärme und Harmonie,
an dem du allein
nur einen Wunsch noch hegst:
dich zuzudecken mit deinem Sein,
weil du hier in dieser Herrlickeit
Zuhause bist.
Es ist der fiktive Punkt
in deinem Sein,
den du jedoch in deinem tiefsten Innern
bereits schon kennst,
da man den Ort
wo einst alles begann
Erfüllung
oder auch
Aterica
nennt.

                                                 Robert Bauer
                                                  (2008)


***


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